| Ist Haiti eine Reise wert, fragte sich der Fotograf Peter H. Fürst 1980 und reiste in die Antillen. Er war fasziniert von Landschaft, Menschen und bunter Gingerbread-Architektur. Nach dem Erdbeben vom Januar 2010, eine bildliche Zeitreise gegen das Vergessen. Der Eisenmarkt, den Fürst mit einer Fülle von Menschen und bunten Kleidern fotografierte, ist heute ein verkohltes Skelett. Von den rund 4,5 Millionen Einwohnern, sind fast 200.000 umgekommen. Allein die „Citadelle la Ferrière“, Festung, Touristenattraktion und UNESCO-Weltkulturerbe überlebte nicht nur ein Erdbeben von 1842, sondern auch das Aktuelle. Eine seiner Haiti-Fotografien wird in dieser Ausstellung als limitierte Sonderauflage angeboten, der Erlös geht an „Ärzte ohne Grenzen - Erdbebenhilfe Haiti“.
Eröffnung
17.September 2010, ab 18 Uhr
Ausstellungsdauer
17.09.-30.10.2010
Fr 13-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr
Special Weekend
24.-26.09.2010, 11-18 Uhr
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